Umweltfreundlich und wirtschaftlich: wie man 100 Millionen Rubel pro Jahr auf Beuteln und Einkaufstaschen verdient

Nadezhda Kirillowa

"In einer Krise ist es einfacher für ein Startup zu beginnen, es ist eine gute Chance richtig zu starten."

Ivan Rybnikov suchte gründlich nach einer Idee für sein eigenes Unternehmen. Er wusste, dass er etwas Nützliches für die Gesellschaft tun und im Bereich des Umweltschutzes arbeiten wollte, also studierte er diesen Bereich sorgfältig. Infolgedessen hat er die Marktnische, wie sich herausstellte, sehr erfolgreich gewählt. In den letzten fünf Jahren hat sein Unternehmen, das Mehrwegbeutel und Einkaufstaschen aus Spinnvliesmaterial herstellt, einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Rubel pro Jahr erreicht und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Ivan Rybnikov, der Gründer von EcoProst, erzählte Biz360.ru, was Spinnvlies ist und wie man ein neues Produkt für den Markt fördert.

Über den Unternehmer

Ivan Rybnikov, 32, Unternehmer aus Jekaterinburg, Gründer von EcoProst, einem Unternehmen, das Mehrwegbeutel und Einkaufstaschen aus Spinnvliesmaterial produziert. Er hat Hochschulabschlüsse in zwei Fachrichtungen: Technik und Wirtschaft. Vor der Gründung seines Unternehmens im Jahre 2014 war er 9 Jahre lang im Verkaufsbereich tätig. Die Produktion von Öko-Taschen befindet sich in der Stadt Polevskoj im Gebiet Swerdlowsk, wo Ivan Rybnikov geboren und aufgewachsen ist. Das Unternehmen produziert 350.000 Ökobeutel pro Monat. Der Jahresumsatz im Jahr 2018 betrug etwa 100 Millionen Rubel. 

Wie alles begann 

Bevor er sein Unternehmen gründete, arbeitete Ivan Rybnikov neun Jahre lang als Manager in einem Handelsunternehmen. Er war für den Vertrieb von Plastikfenster-Komponenten zuständig und dachte immer an sein eigenes Geschäftsprojekt. Einige Ideen versuchte er sogar umzusetzen, aber seine Startups schlossen sich schnell. "Bis 2014 hatte ich intensiv nach einer guten Geschäftsidee gesucht. Ich wollte mir etwas einfallen lassen, das der Gesellschaft nützen würde. Ich habe viel Literatur studiert, mich mit dem vertraut gemacht, was bereits auf dem Markt ist, und Webseiten zu Umweltthemen gelesen", erinnert sich Ivan. 

So stieß er auf einen Videoclip mit dem Prozess der Herstellung von Taschen aus Spinnvliesmaterial. Es war dieses Video, das Ivan gefangen nahm, der zu diesem Zeitpunkt Zeit hatte, sich ganz gründlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. "Ich erkannte, wie interessant diese Geschichte sein kann, und begann sofort sie genauer zu bearbeiten. Es stellte sich heraus, dass es zu dieser Zeit nur einen einzigen Hersteller solcher Taschen in Russland gab – ein.


Moskauer Unternehmen. Gerade an seinem Beispiel verstand Ivan, wie dieses Geschäft funktioniert. 


"Ich habe eine Marktforschung durchgeführt und festgestellt, wo die Wettbewerber sind, wer ihre Produkte kauft, wo sie eingesetzt werden können. Gleichzeitig gelang es mir, meinen Freund Ilya Nechaev mit dieser Idee zu begeistern, der zum Miteigentümer des Unternehmens wurde. Unser Projekt startete 2014. Zuerst haben wir einige Lose von Taschen bei einem Wettbewerber gekauft und bei uns im Gebiet Swerdlowsk recht schnell vertrieben. Die Käufer waren lokale Handelsketten "7 Fridays" und "Picnic". Damit haben wir unsere Hypothese bestätigt, dass dieses Geschäft gut funktionieren kann. Und Ende 2014 haben wir unsere eigene Linie in China gekauft und die Produktion aufgenommen", sagt Ivan. 

 

Besser als Papier und Plastik 


Die von EcoProst zu Beginn angeschaffte Anlage ermöglicht es, alle möglichen Varianten von Beuteln und Tragtaschen aus Spinnvlies durch Ultraschallschweißen von Fasern herzustellen. 

" Spinnvlies " ist im Allgemeinen kein Name für das Material, sondern die Technologie seiner Herstellung. Nach dieser Technologie wird aus reinem Polypropylen ein Vliesstoff hergestellt. "Die Technologie ist recht komplex, und für die Produktion ist eine große Anlage erforderlich. Die Grundidee des Prozesses besteht darin, Polypropylen-Pellets zu schmelzen, sie durch den Extruder zu leiten und so die Fasern zu bekommen, die dann zum Vliesstoff geschweisst werden", erklärt Ivan. 


Landwirtschaftliche Unternehmen waren die ersten, welche Spunbond einsetzten, sagt er. Sie benutzten es als Abdeckmaterial. Spinnvlies ist auch für Bau, Herstellung von Möbeln und Haushaltsgegenständen geeignet. Zum Grundmaterial können Sie verschiedene zusätzliche Elemente hinzufügen und so seine Eigenschaften verändern, um es vielfarbig, langlebig, feuerfest, UV-beständig zu gestalten. 

"Das pure Spinnvlies ist nicht UV-beständig. Wenn es im Freien liegt, zersetzt es sich in 3-4 Jahren vollständig. Ohne Sonneneinwirkung zerfällt es in 5-6 Jahren in Mikropartikel. Zum Zerfall der üblichen Plastikbeutel braucht man Hunderte von Jahren. Dabei wird ein Kunststoffbeutel laut Statistik im Alltagsleben nicht länger als 10-15 Minuten verwendet. Die Russen verwenden Plastikbeutel in der Regel drei bis vier Monate... Deshalb sollte dank unseren Bemühungen in die freie Natur viel weniger Kunststoff als früher kommen. Aus diesem Material ein praktisches und wiederverwendbares Produkt zu schaffen und den Verbrauch von Kunststoff zu reduzieren, ist meine Hauptaufgabe", sagte Ivan. 


Und er fügt noch hinzu: "Diese Lösung ist meiner Meinung nach noch umweltfreundlicher als eine Papiertüte. Viele Menschen betrachten Papier als die umweltfreundlichste Verpackung, aber nur wenige wissen, wie viel Ressourcen für die Herstellung einer solchen Tasche benötigt werden. Erstens braucht die Produktion der Papiertaschen um das Vielfache mehr Energie als unser Unternehmen. Zweitens wird die Tüte in der Regel nur zu 10% aus Recycling-Material hergestellt, für den Rest werden natürliche Materialien verwendet. Drittens belastet die Papierherstellung die Umwelt sehr stark. Ich bin sicher, dass bald andere Technologien erfunden werden, die eine umweltfreundlichere Herstellung von Verpackungen ermöglichen, welche der Umwelt überhaupt nicht schaden werden. Aber solche Technologien existieren noch nicht".  

Die Krise ist der beste Zeitpunkt, um zu starten 

Zu Beginn der Geschäftstätigkeit haben die Geschäftspartner alle ihren Ersparnisse investiert, sie haben sogar ihre Autos verkauft. Insgesamt hat die Organisationphase etwa 3 Millionen Rubel gekostet. Die Investitionen zahlten sich erst nach drei Jahren aktiver Tätigkeit zurück. 

"In gewisser Weise hatten wir Glück. Wir kauften Geräte zu einer Zeit, als der Rubel fieberte. Einen Teil des Geldes konnten wir noch zu einem günstigen Kurs bezahlen, während der andere Teil etwas teurer sein musste, etwa 35 Rubel pro Dollar. Ich musste dann oft die Frage beantworten: Warum gründest du ein Unternehmen, wenn die Situation völlig unsicher ist, und die Krise im Land begonnen hat? Im Gegenteil, ich glaube, dass es für jedes Startup einfacher ist, sich in einer Krise zu entwickeln. Der Markt steht, das Großkapital konserviert Geld, niemand investiert in die Entwicklung, so dass Sie, als ein sehr kleines Unternehmen, eine gute Chance haben, zu starten. Ich denke immer noch, dass ich den richtigen Zeitpunkt und die richtige Strategie damals gewählt habe. 

Eine weitere erfolgreiche Entscheidung war die Eröffnung des Unternehmens in der Stadt Polevskoj, 50 km von Jekaterinburg entfernt. Ivan selbst kommt aus Polevskoj. Aber sein Geschäft eröffnete er in dieser Stadt aus einem anderen Grund. " Wir haben dort in erster Linie deswegen angefangen, weil es wirtschaftlich sinnvoll war. Wir haben die Wirtschaftslage unserer Konkurrenten geschätzt, unsere eigenen wirtschaftlichen Möglichkeiten bewertet und verstanden, dass es unvernünftig ist, eine Produktion in Jekaterinburg zu eröffnen: Der Kostenanteil wird mit dem in Moskau vergleichbar sein. Der Standort war also unser erster kleiner Wettbewerbsvorteil. 

Die Vorteile vom Standort Polevskoj wurden nicht nur durch eine günstigere Vermietung von Produktionsflächen und relativ billige Arbeitskraft begrenzt. Die Stadt befindet sich an einem Ort, von dem aus es möglich ist, russlandweit zu liefern, sowohl in westlicher als auch in östlicher Richtung. 

Auch die von Geschäftspartnern erworbenen Anlagen haben Wettbewerbsvorteile geschaffen. "Von der Produktivität her war unsere Maschine einen Schritt niedriger als die unserer Wettbewerber. Andererseits war diese Maschine mobiler und konnte neu umgerüstet werden, um Produkte mit weniger Ausschuss herzustellen. Dadurch waren wir immer in der Lage, dem Kunden rechtzeitig das zu liefern, was er benötigt und konnten uns schnell auf seine Bedürfnisse einstellen. Zum Beispiel eine bereits bestellte Charge auf Wunsch des Kunden reduzieren oder eine nicht standardmäßige Verpackungsform herstellen.  

Einen Konkurrenten einholen und kaufen 

Heute sind Spinnvliesverpackungen an der Kasse fast in jedem Geschäft einer Handelskette zu finden, aber 2014 wusste fast niemand von diesem Material. Aus diesem Grund waren die ersten anderthalb Jahre für Ivan und seinen Partner nicht einfach. 

"Als wir unsere Taschen anboten, sahen uns die Leute verwirrt an und verstanden meistens nicht, was wir ihnen verkaufen wollten. Es hat viel Zeit und Mühe gekostet, es zu erklären. Der Prozess wurde dadurch erschwert, dass zu Beginn des Unternehmens keine einzige Person fest angestellt war. Ivan und Ilya taten alles nur zu zweit, Hilfe haben ihnen ihre Familien geleistet. Aber das half, nicht aufzugeben und mehr als nur eine schwierige Zeitperiode zu überstehen. 

"Die Unterstützung und das Verständnis der Familie ist sehr wichtig für jedes Startup und besonders für ein so großes Geschäftsprojekt, das viel Zeit und Mühe erfordert. Leider habe ich keine Zeit an mein Zuhause zu denken, darum kümmert sich meine Frau. Ich denke, dass die Unterstützung der Familie einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg meines Projekts ist", sagt Ivan. 

Erst nach eineinhalb Jahren gelang es dem Unternehmen, sich am Markt zu etablieren. Das haben wir dem Beginn der Zusammenarbeit mit der Holding Hyperglobus zu verdanken, die die internationale Hypermarktkette Globus besitzt. Diese Holding hat dem Unternehmen EcoProst ein stabiles Produktionsvolumen gesichert. 

Danach begann das Wachstum. "Jedes Jahr hatte ein signifikantes Marktwachstum zu verzeichnen. Im Jahr 2018 sind wir so hoch aufgestiegen, dass wir unseren Konkurrenten, ein in Moskau ansässiges Unternehmen, das den Spinnvliesmarkt in Russland aufgebaut hat, gekauft haben. Die übernommenen Anlagen ermöglichten es uns, unsere Produktionskapazität und unseren Kundenstamm zu erweitern.  

Wendejahr 

2018 war in mancher Hinsicht ein kritisches Jahr für das Unternehmen. Neben der Kapazitätserweiterung erweiterte der Hersteller auch seine Produktpalette. Ivan berichtet, dass das Unternehmen eine Aufgabe gestellt hat, zu Beginn des Jahres eine zusätzliche Warengruppe aus Spinnvlies einzuführen. 12 Monate lang haben wir viel experimentiert: verschiedene Lösungen ausprobiert, die Lage erkundet. Als Folge haben wir unser Sortiment um Tischdecken und Kleiderschutzhüllen erweitert. Aber wie bereits zuvor bleiben 90% der von EcoProst hergestellten Produkte Beutel und Taschen. 

2018 gab es auch Veränderungen innerhalb des Unternehmens. Ilya Nechaev zog sich aus dem Projekt zurück und verkaufte seine 40%-ige Beteiligung an dem Unternehmen an Ivan. "Im vergangenen Jahr hatten wir eine Zeit, in der wir den Höhepunkt des Wachstums erreichten, die Stagnation begann, und zwar nicht in der Entwicklung des Unternehmens, sondern vor allem in moralischer Hinsicht. Eines Tages kam Ilja zu mir und sagte: "Ich habe hier alles gemeistert, was ich konnte, und kann hier nicht mehr gebraucht werden. Lass mich weiter gehen. Ich habe ihn natürlich gehen lassen. Nach seinem Verlassen hatte ich auch selbst einen Neustart. Für mich verdient diese Entscheidung Respekt: als er das Gefühl hatte, dass es ihn nicht mehr interessiert, lehnte er sich nicht zurück, um nur sein Gehalt zu bekommen, sondern wollte sich weiter entwickeln. Was wichtig ist, bleiben wir heute immer noch Freunde. 

Im vergangenen Jahr hat sich die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf 50 Personen erhöht. Heute sind 12 von ihnen im Produktionsmanagement und in der Materialbeschaffung tätig. Sie sind für die Bereiche Verfahrenstechnik, Logistik, Lager, Vertrieb, Produktförderung und Finanzen zuständig. Alle weiteren Mitarbeiter sind direkt in der Produktion beschäftigt. "Bevor ich wichtige Entscheidungen treffe", sagt Ivan, "versuche ich, diese mit dem Team zu besprechen und mich beraten zu lassen, aber das letzte Wort bleibt trotzdem immer bei mir. 

Im Jahr 2018 verstand Ivan, dass er neue Kenntnisse brauchte und entschied sich für einen MBA-Kurs. "Am Anfang handelte ich gefühlsmäßig und ging von meiner Erfahrung als angestellter Mitarbeiter aus. Es half auch, dass ich meine eigenen Geschäftsprojekte früher bearbeitete, auch wenn sie scheiterten. Aber im letzten Jahr erreichte das Geschäft eine ganz andere Dimension, so dass ich neues Wissen benötigte. Alles, was ich während meiner Schulung gelernt habe, ist sehr hilfreich bei der Lösung neuer Probleme. 

Neue Kapazitäten, Dimensionen und Partner 

"Ende 2018 war das Unternehmen genau so, wie ich es mir am Anfang vorstellte. Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild von einem idealen Unternehmen, und wir haben begonnen, uns darauf zuzubewegen", sagte Ivan. 

Im Jahr 2018 betrug der Umsatz von EcoProst 100 Millionen Rubel. Derzeit werden Verpackungen von Polevskoj in den meisten staatlichen und vielen regionalen Handelsketten verkauft. Sie können zum Beispiel in "Auchan", "Karussel", "Magnet" und "Okay" gekauft werden. 

Jetzt kauft EcoProst einen Anlagenkomplex zu, der es dem Unternehmen ermöglicht, seine Produktivität zu verdoppeln. Dies und die aktuellen Leistungskennzahlen lassen eine Umsatzsteigerung von mindestens 30% zum Jahresende erwarten. 

Produktionsflächen werden vom Unternehmen auch heute noch gemietet. Laut Ivan ist es zu dem Zeitpunkt lohnenswerter. "Aber wir kommen ständig auf die Frage, Produktionsflächen auszukaufen. EcoProst plant auch, Spinnvliesstoffe als Rohmaterial für die Produktion selbst herzustellen. "Dies ist eine langfristige Strategie, sie hängt mit der Wachstumsrate zusammen. Wir haben dieses Thema bereits eingehend untersucht. Wir wissen, wie viel es kostet und was wir dafür brauchen. Aber in diesem Stadium arbeiten wir noch mit unseren Partnern zusammen, und wir sind damit zufrieden", sagt Ivan. 

Heute kauft das Unternehmen Spinnvlies als Rohmaterial von russischen und weißrussischen Herstellern. "Es gibt nur wenige russische Lieferanten, aber zufälligerweise arbeitet einer von ihnen in Jekaterinburg. Wir haben erst Anfang 2018 eine Zusammenarbeit vereinbart, und jetzt sind sowohl wir als auch unser Lieferant mit dem Stand der Dinge zufrieden. 

50% Marktanteil ist unser. Was kommt als nächstes? 

Fast alle Verpackungen werden vom Uraler Unternehmen über Einzelhandelsketten verkauft, mit denen es zusammenarbeitet. Die durchschnittlichen Selbstkosten für die Herstellung einer EcoProst-Tasche liegen heute bei etwa 12-15 Rubel. Das Unternehmen verkauft Taschen den Einzelhandelsketten zum Preis von 18-25 Rubel, der Endkunde kann sie für 20-40 Rubel besorgen. 

"Das erste, worüber wir nach dem Start der Produktion nachgedacht haben, war, wie wir unser Produkt fördern können. Unsere tatsächliche Zielgruppe ist jeder Russe. Als es darum ging, Informationen über uns schnell einem breiten Publikum zugänglich zu machen, haben wir uns die Lösung von Wettbewerbern angesehen. Wir arbeiten über Einzelhandelsketten - sowohl im Lebensmittel- als auch Nichtlebensmittelsektor. Der Prozess der Verhandlungen mit den Kunden ist recht zeitaufwendig, kann bis zu 1-2 Jahre dauern, abhängig von mehreren verschiedenen Faktoren. Und wenn Sie mit einem neuen Produkt auf den Markt gehen, kann es noch länger dauern. Jetzt, so Ivan, braucht das Produkt des Unternehmens keine Werbung mehr. "Im Großen und Ganzen ist der Trend umgekehrt: Jetzt kommen die Leute zu uns selbst und fragen nach Spinnvliesbeuteln und Taschen", sagte er. 

Heutzutage hat das Uraler Unternahmen nach Schätzungen des Leiters etwa den 50%-igen Marktanteil für Beutel und Taschen aus Spinnvlies, die in den Netzwerken verkauft werden. Die restliche Hälfte des Marktes wird von mehreren Globalspielern aus Moskau und der Region Moskau geteilt. "Ich bin mir sicher, dass die Präsenz von Wettbewerbern eine gute Wirkung auf den Markt hat. Dadurch erfahren noch mehr Menschen über das Produkt. Im Endeffekt hilft das, mehr Qualität zu einem günstigeren Preis zu bekommen", sagt Ivan. 

Im Moment erschliesst EcoProst einen weiteren Markt, in dem zu Kunden Produzenten und die Werbebranche gehören. "Wir stellen Verpackungen für ein bestimmtes Produkt her. Wir sind auch dorthin gegangen, weil das Spinnvlies erkennbar geworden ist", erklärt Ivan. 

Und natürlich plant das Uraler Unternahmen den Eintritt in den europäischen Markt. "Wir machen nur die ersten Schritte, aber ich denke, wir realisieren dieses Projekt innerhalb eines Jahres", sagt der Unternehmer.